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17291 Sternhagen

Die Feldsteinkirche von Sternhagen wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Im Rahmen der jüngsten Restaurierungen wurde durch Holzbohrungen festgestellt, dass die ältesten Balken von Bäumen stammen, die 1278 gefällt wurden. Die Feldsteine der Mauern sind sehr gleichmäßig behauen und sorgfältig zu Lagen aufgeschichtet. 

Die Fenster sind noch in Originalgröße erhalten. Beeindruckend ist auch das zweifach abgestufte Westportal. 

Der quadratische Turmaufsatz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er wurde jetzt neu verbrettert und die Feldsteingiebelwand teilweise verputzt.

Besonders prachtvoll ist die Innen-Ausstattung der Kirche mit dem geschnitzten Kanzelaltar von 1729, einem barocken Taufengel aus dem 18. Jahrhundert und der reich verzierten Patronatsloge mit dem Wappen derer von Arnim.

(Links) Der Taufengel schwebt unter der Balkendecke der Kirche. Bei Taufen kann er über einen Mechanismus im Dachboden herabgelassen werden.

(Oben) Auf der Empore wartet die Wagner-Orgel von 1736 auf ihre Restaurierung. Sie stand bis 1857 in Gramzow, aber als man dort eine neue Orgel erhielt, wurde sie nach Sternhagen umgesetzt. Heute ist sie leider nicht spielbar. Joachim Wagner (1690-1749) gilt als der bedeutendste Orgelbauer der Mark Brandenburg. Er hinterließ über 50 Instrumente.

Deutsch-reformierte Gemeinde Sternhagen-Lindenhagen

 

Dorfstr. 22

17291 Lindenhagen

Tel:: 039 856 - 272

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Ina Jonas-Nolte