Übersicht

Kontakt

Contents

Contact

17326 Woddow

Die Feldsteinkirche von Woddow entstand in  der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Auf dem oberen Bild sehen Sie die Nordwestseite mit einen Anbau aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zusehen. Dieser Anbau diente der Aufnahme der Glocken aus den Jahren 1509 und 1540. Die Kirche hatte nach 1709 einen aufgesetzten Fachwerkturm. Die unteren Bilder zeigen links die Südseite rechts die Ostseite. Deutlich zu sehen sind die sehr gleichmäßigen Lagen der Feldsteine, die fast ohne Fugen gelegt wurden. Die Ecksteine waren besonders sorgfältig behauen. Die Fenster und der Eingang scheinen noch die ursprüngliche Form zu haben.

1945 wurde die Kirche fast vollständig zerstört und erst in den 60er Jahren teilweise instandgesetzt. 1991 wurde die Kirche entwidmet und ihre Einrichtungsgegenstände wurden 1992 nach Blumenhagen bei Pasewalk ausgeliehen, um sie vor weiterem Verfall zu retten. In den letzten Jahren wurde der völlig zugewachsene Kirchhof teilweise gerodet, so dass ich bei einem Besuch im November 2003 bessere Fotos als vor einigen Jahren machen konnte. Heute finden auch wieder Gottesdienste in der Kirche statt.

Woddow gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Brüssow

Matthias Tuve

Amtsstr. 6a

17326 Brüssow

 

Einen Schlüssel kann man bei Herrn Groß, Woddow , Dorfstr. 29, erhalten.

 

 

Das Tor zum Woddower Kirchhof mit der Inschrift: "Nahet euch zu Gott, so nahet er sich zu euch. Jacobi"

Um 1690 siedelten sich mehrere hugenottische Familien in Woddow an, unter ihnen auch meine Vorfahren Neuveglise, Hareng (Hereng) und Gombert. Sie stammten wie der Großteil der Strasburger Hugenotten aus Flandern und waren über die Pfalz in die Uckermark gezogen.

zurück zur Auswahl Kirchen 4

Karte Kirchen - Nord

 

 

Alle Fotos auf diesen Seiten mit meinem Zeichen

  wurden von mir aufgenommen und unterliegen meinem copyright 2003-2005.

Sie dürfen nicht ohne meine vorherige Zustimmung anderswo veröffentlicht oder verwertet werden. 

Ina Jonas-Nolte